Praxisklinik Dr. Kalden Logo Onkologie - Naturheilverfahren

Hyperthermiezentrum - Dortmund - Berlin



Patienteninformation


Messung des Säure-Basen-Haushalt


Unter gesunden Bedingungen sind sämtliche Körpergewebe leicht basisch (pH-Wert ca. 7,4). Es entstehen zwar ständig Säuren im Stoffwechsel, diese werden aber durch ein kompliziertes "Puffersystem" abgefangen bzw. durch unterschiedliche Mechanismen ausgeschieden.

Nur wenige Organsysteme weichen von diesem pH-Wert ab. Der Magen hat ein sehr saures Milieu, da er als Barriere gegenüber Keimen seine Funktion wahrnimmt und für die Verdauung Magensäure produziert. Die Bauchspeicheldrüse hat einen sehr hohen pH-Wert, um den relativ sauren Verdauungsbrei nach der Magenpassage zu neutralisieren.

Während anfallende Säuren aus dem Blut schnell entfernt werden, trifft dies für durchblutungsgestörte oder chronisch-entzündliche Gewebe nicht mehr zu. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die Krebszellen sich ideal an übersäuertes Gewebe anpassen können und dies sogar als Mechanismus nutzen. Die Zellen der körpereigenen Abwehr sind extrem säureempfindlich und stellen schon bei einem pH-Wert von ca. 7,2 sämtliche Aktivitäten ein.

Ziel muss also sein, ein Zuviel an Säuren aus dem Körper zu eliminieren und nach Möglichkeit einen leicht basischen pH-Wert von 7,4 anzustreben. Nach einer entsprechenden Diagnostik werden therapeutische Möglichkeiten ausgearbeitet und empfohlen.